Am 10. Mai lud die Kulturmanagerin Gloria Dittmar in den Kulturkeller des Haunschen Hofs in Bad Salzungen. Thema war die Vorstellung und Besprechung des sich im Entstehungsprozess befindenden Kulturentwicklungskonzept.
Der Landrat begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn und lobte die Tätigkeit der haupt- und ehrenamtlichen Akteure in Kunst und Kultur. Landrat Krebs hob ebenfalls die Bestrebungen hervor, ein Zusammenwachsen von dem nördlichen und südlichen Teil des Wartburgkreises sowie auch eine engere Verbindung zwischen Eisenach und anderen Teilen der Region, wie zum Beispiel Bad Salzungen, Bad Liebenstein oder Geisa zu fördern. Kultur könne hierbei einen enormen Beitrag leisten einen „KulturBOGEN“ zu spannen und so die Region miteinander zu vernetzen.
Jutta Baumert erhielt hiernach das Wort und nutze dies, um den Kulturverein Bad Salzungen und dessen Stammsitz, den Kulturkeller im Haunschen Hof vorzustellen. Der Kulturverein besteht und wirkt bereits seit 1995 tatkräftig als Veranstalter von Konzerten und Comedy-Abenden auch abseits des Mainstreams und beteiligt sich auch an städtischen Formaten wie dem „Bad Salzunger Kultursommer“, dem „Stadtfest“ und den „Bad Salzunger Jazz-Nächten“.
Anschließend folgte Gloria Dittmar mit dem Hauptprogrammpunkt des Abends: Die Vorstellung des Kulturentwicklungskonzepts. Dabei richtet sich das Konzept an den Leitlinien der Nachhaltigkeit und Teilhabe aus. Der Schwerpunkt der Konzepterstellung liegt vornehmlich auf der praktischen Umsetzung im Zehnjahreszeitraum von 2023 – 2033. Zu der Maßnahmenplanung gehört unter anderem die Entwicklung einer Kulturbogen-Website, speziell ausgerichtet an die Bedürfnisse der Kulturschaffenden und Kulturinteressierten.